FAQ

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Fragen & Antworten - Tipps & Tricks - Wissen & Handeln

Der eigene Garten ist ein idealer Ort, um mit naturnahem Gärtnern zu experimentieren und die erzielten Erfolge direkt zu beobachten.  Grundbedürfnisse der Insekten sind Nahrung und Nistmöglichkeit. Um die Biodiversität, Artenvielfalt und Zahl der Insekten zu erhöhen, gilt es also vielfältige Strukturen und Nektarangebot bereitzustellen.  Folgende Punkte können dabei hilfreich sein und sind einfach in einen Garten zu integrieren.
  • Keine Pestizide verwenden! Der beste Lebensraum ist vergebens, wenn seine Bewohner abgetötet werden.
  • Teiche und Tümpel Hier haben Insekten auch im trockenen Sommer Zugang zu Wasser.
  • Totholz oder Totholzhecken Dieser Lebensraum bietet Schutz, Schatten, Feuchte, etc. und lockt damit viele Arten.
  • Wildbienennisthilfen aufstellen
  • offenerdige, sandige, besonnte Stellen 75% der Wildbienenarten graben sich ihre Nistgänge in den Boden.
  • Bepflanzte Natursteinmauern anlegen
  • (trockene) Abbruchkanten im Boden schaffen
  • Heimische regionale Pflanzen verwenden - keine Sorten mit gefüllten Blüten oder Hybride! Gefüllte Blüten wurden auf maximale Blütenpracht gezüchtet,  bieten Insekten durch die zurückgebildeten oder versperrten Staubblätter keine Nahrung.
  • Einen Kompost anlegen
  • Pflanzenstängel stehen lassen Viele Wildbienen legen dort ihre Eier ab. Die verpuppten Larven schlüpfen meist erst nach einem Jahr. Deshalb sollten Pflanzenstängel bis ins Frühjahr des nächsten Jahres stehen bleiben.
  • Blühweiden oder Blumenwiesen Eine artenreiche Blühwiese kann mit ausgewählten Saatgut angelegt werden. Mähen sollte man nur 1-2 mal im Jahr.
  • Kräuterspirale Viele Küchenkräuter wie Thymian, Rosmarin, Oregano, Ysop, Borretsch oder Bohnenkraut haben sehr nektarreiche Blüten und bieten kombiniert langen Blüh-Zeitraum. Leckerer Umweltschutz ist schwer zu finden.
  • Der Stachel ist ursprünglich aus dem Eilegeapparat entstanden, deshalb können nur Weibchen stechen.
  • Wildbienen bilden keine Staaten und sind deshalb weniger „stechlustig“ als ihre sozialen Verwandten (v.a. Honigbienen und Hummeln).
  • Wildbienen sind zumeist erheblich kleiner als Honigbienen, dementsprechend klein und weniger spürbar ist der Stachel.

Nein, wir sind eine ehrenamtliche Organisation. Wir finanzieren uns durch Spenden und Mitgliedsbeiträge, um die Materialkosten zu decken und weitere Insektenhotels bauen zu können. Diese stellen wir an strukturreichen Blühflächen auf.

Diese Frage beantworten wir hier ausführlich!

Der Beschaffung heimischer und nektarreicher Arten für jedermann liegt uns sehr am Herzen. Hier erfährst Du genaueres!

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