Aktuelles

02.07.2018

500 € Gewinn beim Moneedn-Mondoch der Sparkasse Bayreuth

Mit dem 500 € Gewinn finanzieren wir unser Projekt "Magerstandort in der Wilhelminenaue" und zeigen damit, wie man Biodiversität und Stadtleben verbinden kann.
Wir bedanken uns recht herzlich bei der Sparkasse Bayreuth und Radio Mainwelle!

17.08.2018

Führung und Wildbienenhotel- Workshop beim NAJU- Camp

Unter Anleitung unseres ersten Vorsitzenden haben die Teilnehmenden Vieles über die Honigbiene als auch die Wildbienen gelernt. Im Anschluss konnten alle beim Bau der Wildbienennisthilfen handwerklich tätig werden.
Summer in der City e.V. bedankt sich beim LBV und allen Teilnehmenden, die so fleißig mitgemacht haben!

Anfang August 2018

Insektenwohlfühl-
oase wird bepflanzt

Unsere erste Insektenwohlfühloase wurde nun auch mit unseren vorgezogenen, nektarreichen Blühpflanzen bepflanzt!
Viele Bewohner sind schon eingezogen und nutzen fleißig unsere neue Tränke, die vor allem an warmen Tagen sehr wichtig für unsere Summer ist.
Kommt doch mal vorbei und seht euch genauer an, was es dort zu entdecken gibt!

20. + 21. Juli 2018

Aktionen beim Kraut & Rüben OpenAir

Beim Kraut & Rüben OpenAir brummte nicht nur die Anlage – auch wir summten mal wieder mit!
Insektenschminken, Samenbomben und Mini-Insektenhotels bauen und vieles mehr stand auf dem Programm. Wir bedanken uns bei allen Teilnehmenden, Helfern und dem Kraut & Rüben – Team für sehr schöne zwei Tage in der Wilhelminenaue!

3.Juni 2018

40-Jähriges Jubiläum des Ökologisch Botanischen Gartens Bayreuth

Summer in der City e.V. gratuliert ganz herzlich und bedankt sich für die enge Zusammenarbeit.

23.Mai 2018

Wir stellen uns vor in der Fränkischen Zeitung

12.Mai 2018

Wir stellen uns vor im Nordbayerischen Kurier
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Unser Verein

Wer sind wir?

Gestartet wurde die Initiative Summer in der City von einer Gruppe Studierender der Universität Bayreuth. In Summer in der City engagieren sich interessierte Einzelpersonen und etliche Verbände, Organisationen, Bildungseinrichtungen und Unternehmen ehrenamtlich. Was uns letztendlich alle verbindet ist, dass wir Biodiversität aktiv fördern und möglichst viele Personen zum Mitmachen begeistern wollen.

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Was sind unsere Ziele?

Wir wollen Bayreuth als Vorzeigemodell einer gut funktionierenden Integration von Biodiversität im städtischen Raum und städtischen Leben etablieren. Anlass für den Handlungsbedarf gibt uns vor allem der alarmierende dramatische Rückgang von Insekten auf der ganzen Welt, ein Thema das aktuell große mediale Aufmerksamkeit erfährt. Summer in der City möchte Menschen für den Einsatz für eine höhere biotische Komplexität des urbanen Ökosystems begeistern.

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Wie arbeiten wir?

Summer in der City setzt sich aus Kleingruppen und Arbeitskreisen zusammen. Diese bearbeiten individuelle Themen und planen konkrete Aktionen. Somit soll eine Struktur geschaffen werden, die es jeder Person erlaubt sich kurz- oder langfristig einzubringen. Unter den Arbeitskreisen finden regelmäßige Treffen für einen gemeinsamen Ideenaustausch statt.

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Projekte

Reicheres Blühangebot auf dem Campus der Universität Bayreuth

Gefördert durch:

An der Universität Bayreuth wurden durch die Green Campus Initiative viele Rasenflächen umgewandelt. Zum Ziel hat man sich gesetzt Biodiversität zu fördern und speziell auch für Insekten mehr Lebensraum und Nahrungsangebot zu schaffen.

Von einer Fettwiese zum Magerstandort in 7 Tagen

Gefördert durch:

Nicht schlecht was da geleistet wurde in so kurzer Zeit. An der Wilhelminenaue auf der Fläche der Essbaren Stadt e.V. hat Summer in der City e.V. einen strukturreichen Magerstandort geschaffen der in Zukunft viel Nahrungsangebot und Lebensraum für Insekten und andere Tiere bieten soll.

Du möchtest noch mehr über unserer durchgeführten Projekte erfahren? Stöbere durch unser Projektarchiv!

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Wissen

FAQ

Was kann ich in meinem Garten tun?
Möglichst vielfältige Strukturen schaffen = hohe Heterogenität und Lebensraumvielfaltschaffen: Totholz, Teich, Trockenstandort, Natursteinmauer, Blühweide, Offenerdige Standorte, etc.
Keine Pestizide verwenden
Heimische Pflanzen verwenden - keine Sorten mit gefüllten Blüten oder Hybriden!
Regionales Saatgut verwenden
Wildbienen Nisthilfen aufstellen und offenerdige/sandige Stellen an besonnten Standorten auch offen halten (75% der Wildbienenarten graben sich ihre Nistgänge in den Boden)
Einen Kompost anlegen
Pflanzenstängel bis ins Frühjahr des nächsten Jahres stehen lassen (viele Wildbienen legen dort ihre Eier ab, die verpuppten Larven schlüpfen meist erst nach einem Jahr.)
Eine artenreiche Blühwiese anlegen (nur 1-2 mal im Jahr mähen)
Totholz liegen lassen
Eine Kräuterspirale anlegen (viele Küchenkräuter haben sehr nektarreiche Blüten)
Bepflanzte Natursteinmauern anlegen
Abbruchkanten im Boden schaffen
Wo kaufe ich am besten mein Saatgut?

Verwende am besten keine fertigen Saatgutmischungen aus dem Baumarkt/Supermarkt – derzeit enthalten diese noch oft nichtheimische Arten und Saatgut das meist im Ausland produziert wurde.

Rieger Hofmann GmbH bietet Saatgut aus verschiedenen Produktionsräumen innerhalb Deutschland an. Für unter 10 € kann man eine regionale und hochqualitative Saatgutmischung heimischer nektarreicher Blühpflanzen erwerben und 10 m² Schmetterlings-/Wildbienensaum anlegen.

Welche nektarreichen heimischen Pflanzen bekomme ich im Baumarkt?

Frühjahrsblüher

Echte Schlüsselblume – Primula veris

Geflecktes Lungenkraut - Pulmonaria officinalis

Gewöhnliches Leberblümchen - Hepatica nobilis

Traubenhyazinthen – Muscari

Frühlings-Krokus - Crocus vernus


Sommerblüher

Matricaria chamomilla – Echte Kamille (einjährig – als Saatgut)

Acker Ringelblume – Calendula arvensis (einjährig – als Saatgut)

Natternkopf – Echium vulgare (meist mehrjährig) -> fraglich ob im Baumarkt erhältlich

Färberkamille – Anthemis tinctoria -> fraglich ob im Baumarkt erhältlich

Heilziest – Stachys officinalis

Herzgespann – Leonurus cardiaca

Tauben-Skabiose - Scabiosa columbaria

Echter Beinwell - Symphytum officinale

Große Fetthenne - Hylotelephium telephium

Echter Eibisch - Althaea officinalis

Edel-Gamander – Teucrium chamaedrys


Herbstblüher

Raublatt-Aster - Aster novae-angliae

Glattblattaster - Aster novi-belgii

Topinambur - Helianthus tuberosus

Besenheide – Calluna vulgaris


Küchenkräuter

Echter Salbei – Salvia officinalis

Oregano – Origanum vulgare

Schnittlauch - Allium schoenoprasum

Ysop – Hyssopus officinalis

Zitronenmelisse – Melissa officinalis

Echter Thymian – Thymus vulgaris

Echter lavendel - Lavandula angustifolia


Strauch

Sommerflieder (Schmetterlingsstrauch) – Buddleja davidii

Wie baue ich ein Insektenhotel?

Das ist wichtig:

Unterschiedliche „Höhlen“-Größen anbieten (3 mm – 10 mm Durchmesser) und ca 10 cm Länge (hinten verschlossen)

Robustes Gehäuse, das mehrere Jahre im Freien überdauern kann

Inhalt sollte austauschbar sein

Saubere, glatte und splitterfreie Kanten

Bevorzugt werden an der Rückseite abgeschlossene Röhren

Eine kleine Überdachung schützt vor den Inhalt vor schneller Verwitterung, sollte die Sonne aber nicht zu lange abhalten


Mit was befüllt man ein Insektenhotel:

Am besten Hartholz verwenden, dass ins Längsholz angebohrt wird (Esche, Buche, Eiche,…)

Schilfstängel

Bambusstängel

Ausgebohrte Holunder- und Forsythienäste (Mark durch einbohren entfernen)

Angebohrte Vollziegel

Lehmiger Sand (4 Teile feinster Spielsand zu 1 Teil strohfreier Oberputzlehm)

Andere hohle Stängel


Das sollte vermieden werden:

Imprägniertes oder lackiertes Holz (enthält Giftstoffe)

Feuchtestauendes Material (Plastik oder Gummirohre)

Stirnholz abohren


Wo stellt man ein Insektenhotel auf?

Möglichst in Südausrichtung und an sonnenbeschienen Orten

Ungefähr auf Brusthöhe aufstellen (bei höheren Lagen wird der Energieaufwand für die Insekten größer).

Die Einflugschneise sollte möglichst frei sein

Es sollten nektarreiche Blühpflanzen in der Nähe sein (Wildbienen haben einen Aktionsradius von 50-300 m)


Bauanleitungen und weitere Infos auch unter:

https://www.nabu.de/tiere-und-pflanzen/insekten-und-spinnen/insekten-helfen/00959.html

https://www.naturgartenfreude.de/wildbienen/nisthilfen/baumarktgrauen/

Sind Wildbienen gefährlich? Stechen Wildbienen?
Der Stachel ist ursprünglich aus dem Eilegeapparat entstanden, deshalb können nur Weibchen stechen
Wildbienen bilden keine Staaten und sind deshalb weniger „stechlustig“ als ihre sozialen Verwandten (v.a. Honigbienen und Hummeln)
Wildbienen sind zumeist erheblich kleiner als Honigbienen, dementsprechend klein und weniger spürbar ist der Stachel

Mitmachen

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Mitglied werden

Summer in der City ist ein eingetragener Verein: Du kannst gerne Mitglied werden! Solltest Du unserem Verein beitreten wollen, findest Du hier das Beitrittsformular als PDF-Datei zum Download. Das vollständig ausgefüllte Formular schickst Du dann einfach an unsere Postanschrift.

Summer in der City e.V.
Werner-Siemens-Straße 3
95444 Bayreuth

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